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Was kostet eine Website in Bochum? Preise und Leistungen für lokale Betriebe

Was kostet eine Website in Bochum? Marktspannen für Baukasten, Freelancer und Agentur, laufende Kosten, Preisbeispiele nach Branche und Tipps zum Vergleich von Angeboten.

MHVon Mattis Hass16. Oktober 20267 Min. Lesezeit

Für eine professionelle Website zahlen Betriebe in Bochum bei einer Agentur in der Regel 3.000 bis 8.000 Euro. Der häufigste Fall, eine Unternehmensseite mit Startseite, einigen Leistungsseiten und Kontaktformular, landet meist bei 3.000 bis 6.000 Euro. Wo dein Projekt in dieser Spanne liegt, hängt weniger vom Stadtnamen ab als davon, wer baut, was im Angebot steht und welche Kosten erst nach dem Start auftauchen. Dieser Beitrag dreht sich nur ums Geld: Varianten, Preistreiber, laufende Posten, Beispielrechnungen und der Vergleich von Angeboten.

Drei Wege zur Website und ihr Preis

Die Preise der drei Varianten unterscheiden sich stark, die Leistung dahinter aber auch.

Baukasten: günstig im Abo, teuer in Stunden

Homepage-Baukästen rechnen fast immer monatlich ab. Der Einstieg wirkt billig, doch für eigene Domain, mehr Speicher, Formulare oder das Entfernen von Werbung buchst du oft höhere Tarife. Die größte versteckte Position ist deine eigene Zeit: Texte schreiben, Bilder auswählen, Seiten anlegen und alles auf dem Handy prüfen erledigst du selbst. Und ein späterer Wechsel zu einem anderen System bedeutet meist einen Neuaufbau, weil sich Inhalte und Design selten sauber exportieren lassen.

Freelancer: persönlich, aber Umfang genau prüfen

Einzelne Webdesigner liegen häufig im Bereich einfacher Websites, am Markt sind dafür rund 2.000 bis 3.500 Euro verbreitet, bei mehr Seiten auch darüber. Prüfe genau, was im Preis steckt. Oft sind nur Gestaltung und Technik enthalten, Texte, Fotos, Bildlizenzen oder Impressum und Datenschutz kommen extra. Frag außerdem, wer bei Krankheit einspringt und wer nach dem Livegang Updates einspielt.

Agentur: mehr Leistung im Paket, Vertrag lesen

Agenturen bewegen sich meist zwischen 3.000 und 8.000 Euro, größere Projekte mit Shop oder vielen Unterseiten auch bei 6.000 bis 15.000 Euro. Dafür bekommst du in der Regel Konzept, Design, Texte, Technik und Suchmaschinengrundlagen aus einer Hand. Versteckte Kosten lauern hier eher im Kleingedruckten: begrenzte Korrekturschleifen, Aufpreise für jede zusätzliche Unterseite oder ein Betreuungsvertrag mit langer Mindestlaufzeit, der erst bei Vertragsunterzeichnung auffällt.

Diese Punkte machen eine Website teurer

Zwei Angebote für scheinbar dieselbe Seite können um mehrere tausend Euro auseinanderliegen. Meist steckt einer dieser Gründe dahinter:

  • Übernahme alter Inhalte: Hat deine bisherige Seite viele Unterseiten oder Blogbeiträge, müssen diese gesichtet, überarbeitet und mit Weiterleitungen umgezogen werden, damit bestehende Google-Platzierungen nicht verloren gehen.
  • Mehrere Entscheider: Sollen Inhaber, Partner und Büroleitung jeden Entwurf freigeben, steigt der Abstimmungsaufwand spürbar. Ein fester Ansprechpartner auf deiner Seite spart Geld.
  • Fototermin statt Archivbilder: Professionelle Aufnahmen von Team, Räumen und Arbeiten kosten extra, wirken aber deutlich glaubwürdiger als gekaufte Motive.
  • Anbindung an deine Software: Online-Terminkalender, Warenwirtschaft, Bewerbermanagement oder ein CRM erfordern Einrichtung und Tests.
  • Shop statt Schaufenster: Jedes Produkt braucht Bilder, Beschreibung, Varianten und Versandregeln. Ab einigen Dutzend Artikeln verschiebt sich das Projekt meist in die obere Preisklasse.
  • Barrierefreie Umsetzung: Gut lesbare Kontraste, Bedienung per Tastatur und saubere Beschriftungen sind Mehraufwand, den du bei der Planung mit einpreisen solltest.

Laufende Kosten nach dem Livegang

Nach der Erstellung kommen regelmäßig diese Posten dazu:

  • Domain: Die Adresse deiner Website wird jährlich verlängert. Achte darauf, dass sie auf deinen Namen registriert ist.
  • Hosting und SSL: Speicherplatz, Datenbank und Verschlüsselung laufen über einen Server, der zuverlässig und schnell sein sollte.
  • Updates und Sicherungen: Systeme und Erweiterungen brauchen regelmäßige Aktualisierungen, dazu automatische Backups.
  • Lizenzen: Manche Erweiterungen, Schriften oder Bildpakete werden jährlich abgerechnet.
  • Änderungen: Neue Mitarbeitende, Preise, Öffnungszeiten oder eine zusätzliche Leistungsseite.

Für Hosting, Pflege und kleine Änderungen sind am Markt 50 bis 300 Euro im Monat üblich. Eine reine technische Betreuung liegt eher bei 50 bis 150 Euro, wer regelmäßig Inhalte anpassen lässt, landet häufig bei 100 bis 300 Euro. Welche Leistungen in eine gute Betreuung gehören, beschreibt der Beitrag Website-Betreuung.

Preisbeispiele nach Branche

Die folgenden Szenarien sind Orientierungswerte innerhalb der üblichen Marktspannen. Sie ersetzen kein Angebot, zeigen aber, wie stark Umfang und Funktionen den Preis bewegen.

Handwerksbetrieb mit fünf Leistungen

Laut IT.NRW gab es in Bochum Mitte 2024 allein im Bauhauptgewerbe 204 Betriebe mit 2.522 Beschäftigten, dazu kommen Ausbaugewerke wie Elektro, Sanitär oder Maler. Ein typischer Betrieb braucht Startseite, fünf Leistungsseiten, eine Projektgalerie und ein Anfrageformular mit Fotoupload. Orientierung: etwa 3.500 bis 5.500 Euro. Mit Karriereseite und Bewerbungsformular eher im oberen Bereich.

Praxis mit Online-Termin

Eine Physiotherapie oder Zahnarztpraxis zeigt Team, Behandlungen, Anfahrt und bindet einen Terminkalender an. Die Anbindung und die sorgfältigen Datenschutzhinweise kosten zusätzlichen Aufwand. Orientierung: etwa 4.000 bis 7.000 Euro, je nach Zahl der Behandlungsseiten.

Restaurant oder Café

Hier reichen oft wenige Seiten: Speisekarte als Text, Öffnungszeiten, Reservierung, Fotos und eventuell Veranstaltungen. Orientierung: etwa 2.500 bis 4.500 Euro. Teurer wird es mit eigenem Bestellsystem oder Gutscheinverkauf.

Fachgeschäft mit oder ohne Shop

Ein Laden, der Sortiment, Marken und Beratung zeigt, ohne online zu verkaufen, liegt meist bei 3.000 bis 6.000 Euro. Soll ein Shop mit vielen Artikeln entstehen, sind 6.000 bis 15.000 Euro realistisch. Wie viele Betriebe in Bochum um Kundschaft werben, zeigt eine andere Zahl von IT.NRW: 2023 waren hier 10.612 Unternehmen umsatzsteuerpflichtig.

Wenn du deine eigenen Eckdaten durchspielen willst, liefert der Website-Kosten-Kalkulator eine erste Schätzung.

Angebote richtig vergleichen

Lege zwei oder drei Angebote nebeneinander und prüfe sie Punkt für Punkt, nicht nur die Summe.

  • Festpreis oder Stundenschätzung: Ein Festpreis schützt dich vor Nachforderungen. Bei einer Schätzung nach Aufwand trägst du das Risiko, wenn das Projekt länger dauert.
  • Seiten und Funktionen: Wie viele Unterseiten sind enthalten, welche Formulare, welche Anbindungen?
  • Texte und Bilder: Schreibt der Anbieter die Texte, oder lieferst du sie? Sind Bildlizenzen oder ein Fototermin enthalten?
  • Korrekturschleifen: Wie viele Änderungsrunden sind im Preis, was kostet jede weitere?
  • Rechte und Zugänge: Die Domain sollte auf dich laufen. Lass dir schriftlich bestätigen, dass du die Texte und Fotos weiter nutzen darfst und alle Zugangsdaten bekommst.
  • Betreuung: Ist sie optional? Wie lang ist die Laufzeit, wie die Kündigungsfrist?

Warnsignale sind ein sehr niedriger Einstiegspreis, der nur mit einem langen Mietvertrag gilt, eine auf den Anbieter registrierte Domain sowie ein Angebot ohne Beschreibung des Umfangs. Woran du einen passenden Partner darüber hinaus erkennst, steht im Ratgeber Webdesigner in Bochum finden.

Steuer und Förderung: nur der grobe Rahmen

Die Kosten für eine geschäftlich genutzte Website gelten in der Regel als Betriebsausgabe. Wie sie genau verbucht werden, hängt vom Einzelfall ab. Kläre das vor der Beauftragung mit deinem Steuerberater. Auch Förderprogramme für die Digitalisierung kleiner Betriebe gibt es immer wieder, sie wechseln aber häufig und sind oft schnell ausgeschöpft. Ob aktuell etwas für dein Vorhaben läuft, weiß die IHK oder die Wirtschaftsförderung. Wichtig: Viele Programme verlangen, dass der Antrag vor der Beauftragung gestellt wird.

Was Bochum für dein Budget bedeutet

Der Markt in Bochum ist in Bewegung. Laut IT.NRW gab es 2024 in der Stadt 2.749 Neugründungen, gleichzeitig wurden 2.547 Gewerbe abgemeldet. Neue Betriebe starten meist mit aktuellen Seiten. Ein knapp kalkulierter Auftritt ohne eigene Leistungsseiten fällt daneben schnell ab.

Ein zweiter Blick lohnt auf die Kaufkraft: Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte lag 2022 bei 22.419 Euro je Einwohner, Rang 365 von 396 Kommunen in NRW (IT.NRW). Kunden vergleichen hier genau. Klare Leistungsbeschreibungen sind dann oft mehr wert als ein aufwendiges Design. Was eine Seite inhaltlich leisten muss und wie das Projekt abläuft, liest du im Beitrag Website erstellen lassen in Bochum. Die allgemeine Preisübersicht ohne Stadtbezug findest du unter Was kostet eine Website?.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website in Bochum?

Bei einer Agentur kostet eine professionelle Website in Bochum meist 3.000 bis 8.000 Euro, eine typische Unternehmensseite liegt bei 3.000 bis 6.000 Euro. Shops und große Projekte bewegen sich eher zwischen 6.000 und 15.000 Euro.

Mit welchen monatlichen Kosten muss ich rechnen?

Für Hosting, Updates und kleine Änderungen sind 50 bis 300 Euro im Monat üblich. Wie viel es genau wird, hängt davon ab, ob nur die Technik betreut wird oder auch Inhalte regelmäßig angepasst werden.

Ist ein Baukasten günstiger als eine Agentur?

In den Rechnungen meist ja, in der Summe nicht immer. Du bezahlst mit eigener Arbeitszeit, laufenden Abogebühren und einem schwierigen Wechsel, falls die Seite später wachsen soll.

Wem gehört die Website nach der Bezahlung?

Das regelt dein Vertrag, deshalb solltest du es vorher schriftlich festhalten. Domain, Zugänge und die Nutzungsrechte an Texten und Bildern sollten nach Bezahlung bei dir liegen.

Kann ich Website-Kosten von der Steuer absetzen?

Kosten für eine geschäftliche Website gelten in der Regel als Betriebsausgabe. Wie genau sie verbucht werden, klärst du am besten mit deinem Steuerberater.

Weiterlesen: Website erstellen lassen in Bochum, Webdesigner in Bochum finden und Website-Relaunch ohne Rankingverlust. Alle Ratgeber für die Stadt sammelt der Blog Bochum. Unsere Leistungen vor Ort stehen auf der Seite Webdesign Bochum. Für ein Festpreisangebot zu deinem Projekt melde dich über die Kontaktseite.

Was würde deine Website kosten?

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Mattis Hass

Webdesign und Google Ads für lokale Betriebe, Hass Media Wuppertal

Ich baue seit dem Studium Websites und habe danach im Konzern Search-Kampagnen für große Marken betreut. Heute bringe ich lokalen Betrieben im Bergischen Land und Ruhrgebiet planbar neue Anfragen.

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